Stopp-Regel

Für alle Klassenstufen gilt einheitlich die Stopp-Regel zur Vorbeugung oder zur Deeskalation von Konflikten. Wenn sich ein/e Schüler/in in einer Situation befindet, in der er oder sie von einem anderen Schüler geärgert oder bedrängt (verbal oder körperlich) wird, so kann er dies dem jeweiligen Schüler duch das Stopp-Handzeichen anzeigen und dies mit den Worten "Stopp-hör-auf" bekräftigen. Es wurde mit allen Schülern vereinbart, dass sie, sobald ihnen dieses Zeichen signalisiert wird, mit ihren jeweiligen Handlungen aufhören sollen.



Streitschlichter

Die Streitschlichterausbildung ist seit etwa elf Jahren fester Bestandteil des Schullebens an der Lußhardt-Schule. In jedem Jahr werden zwischen zehn und dreißig Kindern der Klassen 5-7 zu Streitschlichtern ausgebildet. Das Seminar, in dem die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten eingeübt werden, wird durch eine Lehrerin der WRS Reilingen-Lußheim und die Schulsozialarbeiterin geleitet.

An einer Streitschlichtung nehmen in der Regel 4 Personen teil. Zum einen sind dies zwei ausgebildete Streitschlichter, zum anderen zwei Kinder, die miteinander in Konflikt geraten sind. Sollten zwei Gruppen in Streit geraten sein, besteht die Möglichkeit, jeweils einen Vertreter an der Streitschlichtung teilnehmen zu lassen. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, einen Konflikt zwischen einem Lehrer und einer Schülergruppe schlichten zu lassen. Dann würde die Schülergruppe ebenfalls einen Vertreter, beispielsweise den Klassensprecher, zur Mediation entsenden. Dieser Fall ist an der Lußhardt-Schule bisher jedoch nicht aufgetreten.

Zur Streitschlichtung zugelassen sind nur Fälle, in denen die Ursache des Konflikts bei beiden Kindern zu suchen und zu finden ist. Im Falle einseitiger Gewalthandlungen muss ein anderes Mittel gewählt werden.