Soziales Training der Klasse 3a

Am Freitag, den 04.12.2015 machte sich die Klasse 3a, zusammen mit ihren Lehrerinnen, Frau Lehmann und Frau Herdrich-Schmarewski, auf den Weg zum Ev. Gemeindehaus in Neulußheim. Dort erwartete uns Frau Garben, die uns zuerst einmal herzlich willkommen hieß. Im Kennenlernkreis sollten sich die Kinder zuerst, nach dem Anfangsbuchstaben ihres Vornamens alphabetisch geordnet, aufstellen. Anschließend waren die Kinder aufgefordert, zu überlegen, was sie an ihrer Klasse gut finden. Es folgte ein Zusammenstellen der Kinder auf die Frage, wer mit wem im Kindergarten war. Daraufhin überlegten alle, was für sie in der Klasse schwierig ist, und äußerten sich dazu.

In einem ersten Spiel sollten die Kinder miteinander über einen "Sumpf" mit Hilfe einer Teppichfliese gelangen. Wer außerhalb der Teppichfliese seinen Fuß aufsetzte, wurde blind. Das bedeutete, dass er ein Tuch über die Augen gebunden bekam. Er war nun völlig auch seine Mitschüler angewiesen, um doch noch über den "Sumpf" hinüberzugelangen. Außerdem durfte niemals eine Teppichfliese auf dem Boden liegen, auf der kein Kind stand. Im anderen Fall wurde die Fliese entfernt und war verloren. Das war eine große Herausforderung für die Kinder, zumal die Aufgabe erst dann als gelöst galt, wenn alle Kinder es über den Sumpf geschafft hatten. Es war schön zu sehen, wie sich die Kinder gegenseitig halfen und wie alle gemeinsam auf ihr Ziel hinarbeiteten.

Das zweite Spiel hieß "Murmelbahn". Die Klasse 3a hatte die Aufgabe aus 19 Holz-Eckleisten, die etwa 30 cm lang waren durch Aneinanderhalten der Leisten eine Murmelbahn zu bauen, auf der eine Murmel auch wirklich rollen konnte. Das war wieder eine große Herausforderung für die ganze Gruppe. Doch begeistert stellten sie sich dieser Aufgabe und starteten mehrere Versuche. Nicht einfach war es mit Misserfolgen umzugehen und zu lernen, dass die Gruppe nicht weiterkommt, wenn sie einzelne beschuldigt, einen Fehler gemacht zu haben. Alle waren mit großem Eifer dabei, doch diese Aufgabe hatten die Kinder nicht geschafft, da nicht alle bereit waren, es noch weiter zu probieren. Frau Garben ermutigte die Kinder, bei einem nächsten Treffen noch einmal eine Murmelbahn zu bauen, und erzählte ihnen, dass auch Erwachsene diese Spiele nicht immer schafften.

Sehr wichtig war nach jeder Einheit auch die Reflexion über die gemachten Erfahrungen in der Gruppe, über Gedanken und Gefühle. In einem letzten Spiel "Turmbau" arbeiteten die Kinder gemeinsam daran, einen Holzturm zu bauen, indem sie durch ihre Bewegungen ein Holzteil mit Haken in eine bestimmte Richtung lenkten, um dort Bauklötze aufzunehmen, zu transportieren und aufeinanderzustapeln. Die Gruppe hatte großen Spaß daran und schaffte es schließlich sogar, vier Klötze als Turm zu bauen. Auch dabei wurde deutlich, dass man gemeinsam viel besser ein Ziel erreichen kann, und vor allem, dass es auch Freude macht, zusammenzuarbeiten und sich mit allen über das Ergebnis zu freuen.

Wir nahmen Frau Garbens Einladung, nächstes Jahr noch einmal zu kommen, um weitere Gemeinschaftsspiele miteinander durchzuführen, gerne an.



















Sozialprojekt

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